MÜSIAD Karlsruhe und IHK Karlsruhe

Im Tagungshaus der Wirtschaft der Industrie-und Handels- kammer Karlsruhe, im Palais Biron in Baden-Baden fand am 20.Oktober ds.Js.eine erste Begegnung zwischen der Muesiad- Karlsruhe e.V. und der Industrie-und Handelskammer Karlsruhe statt.
Müsiad Karlsruhe war vertreten durch den 1. Vorsitzenden, Kamil Manzak und dem Mitglied des Vorstandes, Jilhan Cil. Auf Seiten der IHK nahmen an dem Gespraech die Herren Volker Hasbargen, Vizepraesident und Vorsitzender des Grosshandelsausschusses und Robert W. Huber, Vorsitzender des Aussenhandelsausschuss und Praesident des International Board der Industrie-und Handelskammer sowie Frau Simone Heinrich, Leiterin Kommunikation und internationale Maerkte der IHK, teil. Die Herren Manzak und Cil erklären zu Beginn des Gespraechs die Bedeutung der weltweiten MÜSIAD Organisation, die 1990 gegruendet wurde und heute weltweit aktiv ist.
In Deutschland ist die Organisation mit ihrem ersten Sitz in München seit 1992 vertreten. Heute arbeitet MÜSIAD in Deutschland an 8 Standorten mit 900 Mitgliedern. Der Vor- sitzende führte aus, dass die 50 Mitglieder der MÜSIAD- Karlsruhe zusammen einen Umsatz von ca. 250 Millionen Euro erwirtschaften.

Im Folgenden wurde intensiv ueber die Ausbildung junger Menschen gesprochen; Manzak betonte, dass alleine die 50 Mitgliedsunternehmen in Karlsruhe 80 Auszubildende beschäftigten. Frau Heinrich betonte in diesem Zusammenhang das grosse Engagement der IHK Karlsruhe für die berufliche Aus-und Weiterbildung und die vielen und umfassenden Serviceleistungen der IHK für ihre Mitgliedsunternehmen zu denen  auch die Firmen der Muesiad Organisation in der Technologie Region Karlsruhe gehören.

Im weiteren Gesprächsverlauf ging Vizepräsident Hasbargen auf die Wirtschaftsjunioren der IHK ein; er erklärte ausführlich deren Organisation und ihre Arbeit in den verschiedenen Ausschüssen und in ihrem nationalen und internationalem Netzwerk. Der Unterschied zu Young MÜSIAD liegt vor allem in der Struktur beider Organisationen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurden dann die wirtschaftliche Möglichkeiten zwischen Deutschland und der Türkei diskutiert. Huber regte dabei an, den auf Wunsch des türkischen Generalkonsulats in Karlsruhe schon einmal in Aussicht genommenen “Wirtschaftstag Tuerkei” in der ersten Hälfte des Jahres 2021 u.U. auch digital stattfinden zu lassen.

Auf Grund der Corona Pandemie konnte der fuer diesen Herbst geplante Termin
nicht stattfinden. Manzak und Cil erklärten unter dem Aspekt wirtschaftlicher Initiativen die grosse Messe der MÜSIAD in Istanbul im November dieses Jahres. Dies sei eine Netzwerk-Veranstaltung, mit weltweiter Beteiligung, die im Jahre 2018 mit über hunderttausend Besuchern in 3 Tagen durchgeführt wurde. Deutsche Interessenten koennen in diesem Jahr auf Einladung sogar kostenlos übernachten und teilnehmen.

Breiten Raum nahm zum Schluss des sehr harmonischen Gesprächs die Integration der MÜSIAD Unternehmen in die Arbeit der IHK Karlsruhe ein Hierzu erläuterten Hasbargen und Huber die nationale und internationale IHK Organisation und die Arbeit in den einzelnen Gremien einer IHK. Festgestellt wurde dann zum Ende eines sehr informativen Nachmittags, dass zunächst die Mitarbeit der MÜSIAD Unternehmen in den Ausschüssen der IHK Karlsruhe einen ersten und wesentlichen Schritt zur Einflussnahme und Integration beider Organisationen darstellt.

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